
Siebzehn Mal schlägt das Herz in “Stromer”, Bernd Hendricks’ neuestem Buch: Siebzehn Storys und Reportagen hat er von den Straßen New Yorks aufgelesen, Geschichten von Zärtlichkeit und Härte, Humor und Tragödien, Alltagshatz und Lebenslust. Eine Hommage auf die Welthauptstadt der Widersprüche.
… sind die Helden der Romane und Erzählungen von Bernd Hendricks. Ob Kellner und Putzfrauen wie in “Stromer” (2025), Poeten und Briefträgerinnen wie in “wir” (2023), Ingenieure und Textilarbeiterinnen wie in “Illegal (2013) oder kleine Kriminalisten wie in “Menschen mit Flagge” (2010) – in den Geschichten des Autors halten sie die Welt am Laufen und oft auch in Atem.

Aus den Storys und Reportagen sprudeln das Leben der New Yorker Straßen und die Energie ihrer Bewohner. Sie zeigen uns trotz Not und Krisen: Die große Metropole am Hudson ist der Geburtsort des beharrlichen Optimismus.

Die Briefträgerin Xora File findet in Manhattan Zettel mit Gedichten, deren Verse sie nicht mehr loslassen. Auf der Suche nach dem anonymen Poeten begegnet sie Freunden, Feinden und schließlich ihrer eigenen poetischen Stimme.

Durch einen Raub verliert Neil Winter auf seiner Mexiko-Reise seine Ausweispapiere. Er ist Amerikaner, aber das US-Konsulat glaubt ihm nicht. Mittellos und ohne Freunde sucht der Gestrandete einen Weg zurück in sein Land.

USA, 2001: Nach dem Terroranschlag vom 11. September tauchen Briefe mit tödlichen Viren auf. Menschen sterben. Im patriotischen Taumel schwört Amerika Rache. Ein FBI-Agent ermittelt, aber nicht so, wie die Obrigkeit es sich wünscht.

“Ich war vielleicht elf oder zwölf Jahre alt, als ich beim Lesen vom Mark Twains Humoresken eine wilde Erleuchtung hatte. Ich glaube, es war ‘Kannibalismus auf der Eisenbahn’, bei der ich so ausgelassen lachen musste, dass ich innehielt und dachte: Wie können Worte auf einem Stück Papier eine solche Wirkung haben? Von da an wollte ich nur noch schreiben”
– Bernd hendricks, autor
Ebenso von Bernd Hendricks, geschrieben für Opernsängerinnen und -sänger aus aller Welt, die in deutschsprachigen Ländern arbeiten möchten: “Ach ich fühl’s—German for Opera Singers in Three Acts: Studying, Speaking, Singing” (USA, 2014) sowie “Die Frist ist um—Navigate the Language of 10 German Operas” (USA, 2021) Mehr im Blog “Ach ich fühl’s”

